Workshops

"Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information." (Albert Einstein)

Holzworkshops

Michael Löhrmann

Goldschmiedekurse

Alexandra Kusch


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Fr. 28.06.  10-18 Uhr

Grundkurs Drechseln

 

Juli

 

Sa. 13.07.  13-18 Uhr

Grundkurs Holz

 

So. 14.07.  10-18 Uhr

Japanische Sitzbank

 

Fr. 19.07.  15-20 Uhr

Kupferschale schmieden

 

Sa. 20.07.  12-17 Uhr

Goldschmieden

 

So. 21.07.  10-18 Uhr

Grundkurs Drechseln 

 

Mi. 24.07.  10-18 Uhr

Japanische werkzeugkiste

 

Do. 25.07.  12-17 Uhr

Goldschmieden

 

Sa. 27.07. - So. 28.07.

Goldschmiedetechnik: Kette

 

Di. 30.07.  10-18 Uhr

Ulmer Hocker / Zinken fräsen

 

Mi. 31.07.  10-17 Uhr

Groovebox

 

August

 

Fr. 02.08. 10-18 Uhr

Japanische Hocker (AA-Stool)

 

So. 04.08.  14-18 Uhr

Holz und Herz

 

Do. 08.08.  12-17 Uhr

Goldschmieden

 

Sa. 10.08. - So. 11.08.

Grundkurs Steinbildhauerei

 

Di. 13.08.  10-17 Uhr

Segelflieger bauen (Kind 10-14 mit Begleitung)

 

Sa. 17.08. - So. 18.08.

Werkbank bauen (Buddy-Workshop)

 

Mo. 19.08.  10-15 Uhr

Einspannvorrichtungen (Lochraster)

 

Fr. 23.08.  10-17 Uhr

Groovebox

 

Sa. 24.08.  10-18 Uhr

Klangkugel

 

So. 25.08.  12-17 Uhr

Goldschmieden

 

September

 

Fr. 13.09.  14-19 Uhr

Kupferschale schmieden

 

Sa. 14.09.  12-17 Uhr

Goldschmieden

 

So. 15.09.  10-18 Uhr

Grundkurs Drechseln

 

Mo. 16.09.  10-18 Uhr

Schale drechseln

 

Fr. 20.09. 13-18 Uhr

Grundkurs Holz

 

So. 22.09.  10-18 Uhr

Ulmer Hocker / Zinken fräsen

 

Mi. 25.09.  12-17 Uhr

Goldschmieden

 

Do. 26.09. 10-17 Uhr

Schale schnitzen

 

Fr. 27.09.  10-18 Uhr

Japanische Sitzbank

 

Sa. 28.09. - So. 29.09.

Goldschmiedetechnik: Foldforming + Antiklastik



Holzworkshops

"Schnitze das Leben aus dem Holz, das du hast." (Leo Tolstoi)

In kleinen Gruppen und unter persön­licher Anlei­tung ent­werfen und bauen wir Vollholz-Möbel u.a. Holz­objekte für alle Lebens­lagen. Meine helle und freundliche Holzwerk­statt im historischen Ambiente einer ehemaligen Drahtzieherei bietet den perfekten Rahmen dafür. Du liebst den Werkstoff Holz und möchtest mehr darüber wissen? Einen Überblick über die verschiedenen Bäume und ihre Eigenschaften bekommen? Die zahlreichen Möglichkeiten des Arbeitens mit der Oberfräse kennenlernen, Kanten profilieren, Fasen, Nuten und Schwalbenschwanzzinken fräsen? Stabile und präzise Korpusverbindungen mit der Flachdübelfräse erstellen? Oder einmal an einer professionellen Drechselbank stehen und dir die Späne um die Ohren fliegen lassen? Fehlt dir vielleicht nur ein Raum, in dem du ungestört arbeiten kannst oder ein kompetenter Ansprechpartner, der dir bei deinem Projekt zur Seite steht? Dann bist du hier genau richtig!


grundkurs Holz

Einführung in den Werkstoff Holz, Werkstatt und Maschinen - 5 Std. - max. 4 Pers. - 90 € inkl. Material

 Im „Grundkurs Holz“ bekommst du praxisnahe Antworten zu folgenden Fragen: Was ist eigentlich „Holz“? Welche Eigenschaften haben die verschiedenen Bäume und Holzarten, welches Material eignet sich für welchen Zweck? Wie lässt sich Holz aufschneiden und trocknen? Wie und warum unterscheidet man die „linke“ und die „rechte“ Seite eines Brettes? In welche Richtungen wirft es sich, und was bedeutet das für meine Konstruktionen und Verleimungen? Gibt es Holzschutz ohne Chemie? Nach der theoretischen Einführung folgt eine kleine Maschinenkunde zum sicheren Arbeiten mit der Kapp- und Tauchsäge, dem Dickenhobel, der Oberfräse und den verschiedenen Schleifmaschinen. Als Übungsstück kann ein eigenes Schneidbrettl aus Buche-, Eiche oder Esche gestaltet werden. Der Workshop ist auch die „Eintrittskarte“ zum eigenständigen Arbeiten in der offenen Holzwerkstatt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Anmeldung: E-Mail an werk-zeit@web.de 


Japanische Hocker (AA-Stool)

Arbeiten mit Kappsäge, Oberfräse, Band- und Exzenterschleifer - 8 Std. - max. 4 Pers. - 200 € inkl. Material

Wie die japanische Sitzbank ist auch der AA-Stool eine Entwicklung des "Ishinomaki Laboratory". Den Namen erhielt er aufgrund seiner Seitenansicht, die an den Buchstaben A erinnert. In der o.g. Kursgebühr enthalten sind zwei identische Hocker bzw. Böcke, die du ineinander schieben kannst. Schon hast du eine größere Sitzfläche und kannst die Hocker bei Nichtgebrauch platzsparend verstauen. Je nach Höhe (variabel) kann der AA-Stool als Sitzmöbel, Regalelement, Arbeitsbock oder Stufentritt dienen. Ausgangsmaterial sind sägerauhe Schwarzföhrenbretter aus der Region, die wir im Workshop gemeinsam auf Maß hobeln und besäumen. Anmeldung via E-Mail an werk-zeit@web.de 


JAPANISCHE sitzbank

Arbeiten mit Dickenhobel, Kappsäge, Oberfräse, Band- und Exzenterschleifer - 8 Std. - max. 4 Pers. - 200 € inkl. Material

Wir gestalten ein einfaches Sitzbankerl in Anlehnung an den Stil des "Ishinomaki Laboratory", welches 2011 (nach dem verheerenden Tsunami in Japan) als öffentliche Werkstatt gegründet wurde, um die Bevölkerung - u.a. in DIY-Workshops - beim Wiederaufbau zu unterstützen. Entstanden sind formschöne, robuste und langlebige Möbel für den Innen- und Außenbereich, die noch heute das Stadtbild von Ishinomaki prägen. Für den Bau verwenden wir die wunderbar duftende Schwarzföhre aus der Region, vom Pecher und Waldbauern Bernhard Kaiser aus Waidmannsfeld. Siehe auch Eine eigene Bank bauen. Anmeldung via E-Mail an werk-zeit@web.de 


JAPANISCHE WERKZEUGKISTE

Arbeiten mit Kappsäge, Stemmeisen, Hobel, Band- und Exzenterschleifer - 8 Std. - max. 4 Pers. - 200 € inkl. Material

Japanische Handwerkskunst steht für Einfachheit, Zurückhaltung und den Fokus auf das Wesentliche - was man auch gut an der japanische Werkzeugkiste sehen kann. Im Grunde ist das eine schlichte Holzkiste mit ein paar interessanten Details: Einem genau eingepassten, verschiebbaren Deckel, eingenuteten Seitenteilen und flächenbündigen, beinahe unsichtbaren Griffen. Ursprünglich zum Transport von Werkzeug gedacht, lässt sich die Kiste natürlich auch für andere Zwecke verwenden. Wir arbeiten mit japanischen Anreiß-, Hand- und Elektrowerkzeugen und naturwüchsigem Kiefern-Leimholz. Die Kiste ist original 68 cm lang, 30 cm breit und 20 cm hoch. Anmeldung via E-Mail an werk-zeit@web.de 


Holz und Herz

Bäume für die Seele - Schnuppern, Schnitzen, Schleifen - 4 Std. - max. 6 Pers. - 80 €

"Holz ist ein einsilbiges Wort, aber dahinter verbirgt sich eine Welt der Märchen und Wunder." (Theodor Heuss)

In diesem „Schnupperkurs“ geht es weniger um Handwerk und Holztechnik, sondern mehr um das Wahrnehmen und Erspüren der Eigenschaften und Wirkungen unserer wichtigsten heimischen Bäume, mit denen wir auf vielfältige Weise verbunden sind. Dazu öffne ich meine "Schatzkiste" für dich: Welches Holz tut dir gut, was riechst du gern, was "spricht dich an"? Folge deiner Intuition und lass dich finden - von dem Stück, das nur auf dich wartet, um...  Anmeldung: E-Mail an werk-zeit@web.de 


grundkurs drechseln

Arbeiten mit Schruppröhre, Schlichtstahl, Schaber, Abstecher und Formröhre - 8 Std. - max. 4 Pers. - 150 € inkl. Material

Drechseleinsteiger beginnen in der Regel mit dem sog. "Langholzdrechseln", wobei das Holz längs, also in Faserrichtung "zwischen den Spitzen" eingespannt und bearbeitet wird. Dieser Kompaktkurs vermittelt ein solides Grundwissen zu Aufbau und Bedienung einer Drechselbank, zu den wichtigsten Sicherheitsaspekten, Werkzeugen und "Gesetzen" des Drechselns. Für jeden der maximal vier Teilnehmer steht eine eigene, professionelle Drechselmaschine zur Verfügung. Wir machen uns zunächst mit den verschiedenen Komponenten der Geräte vertraut und lernen dann - wie in der klassischen Drechselausbildung - das Vorbereiten, Schruppen, Schlichten und Formen des Rohlings. Im weiteren Verlauf bekommst du auch Einblicke in das Arbeiten mit dem Einspannfutter, das Bohren auf der Drechselbank und auch das wichtige Schärfen deiner Werkzeuge (vorhandene Drechseleisen dürfen gern mitgebracht werden). Mit diesem Wissen kannst du zum Beispiel ein edles Schlag- oder Nudelholz, einen Kerzenständer oder eine kleine Vase gestalten.

Anmeldung: E-Mail an werk-zeit@web.de 


SCHALE Drechseln

Einführung in das Querholzdrechseln - Arbeiten mit der Schalenröhre - 8 Std. - max. 4 Pers. - 180 € inkl. Material

Während sich der "Grundkurs Drechseln" an Anfänger und wenig geübte Einsteiger richtet, setzt der Schalenkurs einige Grundkenntnisse der Regeln und Gesetze des Drechselns sowie einen sicheren Umgang mit der Drechselbank voraus. Du lernst, welche Holzarten sich gut zum Schalendrechseln eignen, wie du dein Material am besten vorbereitest und lagerst und ggf. auch einmal sägefrisches, sog. "Grünholz" bearbeiten kannst. Unverzichtbar ist das Wissen darüber, wie du das Werkstück sicher auf der Planscheibe befestigst und im Backenfutter einspannst, wie du den sog. "Rezess" oder die passende Bohrung dafür anbringst. Die Arbeit mit der Schalenröhre quer zur Faser ist eine Sache für sich, hier gelten etwas andere Regeln als beim Langholzdrechseln. Zum guten Schluss geht es um das Thema "Finish", um das Schleifen, Ölen, Wachsen und Polieren. Max. vier Teilnehmer. Anmeldung: E-Mail an werk-zeit@web.de 


Arbeiten mit Rundholz - Holzgewinde schneiden

Arbeiten mit Holzgewinde- und Zapfenschneider, Schnitzbank und Zugmesser - 4 Std. - max. 4 Pers. - 60 €

Vor gar nicht einmal so langer Zeit wurden Hobelbänke, Spinnräder, Schraubzwingen, Nussknacker und Spielzeuge aller Art selbstverständlich mit einem Holzgewinde versehen. Erstellt werden diese Gewinde mit speziellen Gewindeschneidsätzen. Im Workshop stehen Schneidsätze für 3/4" (19 mm), 1" (25 mm) und 1 1/2" (38 mm) Gewinde zur Verfügung. Zum Bau von Wildholz-Möbeln kannst du auch runde, glatte Zapfen in natürliche Äste  schneiden. Dazu dienen sog. Zapfenschneider. Dieser Workshop vermittelt die Grundkenntnisse und praktischen Fertigkeiten zur Umsetzung entsprechender Projekte, welche allerdings nicht in diesem knappen Zeitrahmen zu realisieren sind. Anmeldung via E-Mail an werk-zeit@web.de 


SCHNEIDBRETTL gestalten

Arbeiten mit Dickenhobel, Kappsäge, Oberfräse und Bandschleifer - 4 Std. - max. 4 Pers. - 80 € inkl. Material für 2 Brettl

Schon das Gestalten einfacher Schneidbrettl bietet diverse Möglichkeiten, den Umgang mit Werkzeug und Massivholz zu üben, eine Reihe nützlicher Maschinen kennenzulernen und ein durch und durch nachhaltiges Produkt zu schaffen. Am Anfang steht die Frage: Was macht eigentlich ein gutes Schneidbrettl aus? Welche Eigenschaften sollte es haben? Wie lassen sich ggf. die praktischen Anforderungen mit einem ansprechenden Design verbinden? Wir verarbeiten hier sägerauhes Schnittholz (Buche, Eiche, Birke) und gerade gewachsenes, sauber gespaltenes Brennholz. Letzteres ist nicht nur preisgünstig, sondern auch besonders formstabil. Wie der Grundkurs Holz berechtigt auch dieser Workshop zum eigenständigen Arbeiten in der offenen Holzwerkstatt. Anmeldung via E-Mail an werk-zeit@web.de 


Segelflieger bauen (kind mit begleitung)

Ferienkurs für große und kleine Menschen (ab 10 Jahre) - 6 Std. - 150 € für zwei, 200 für drei (inkl. Material)

"I'm learning to fly - but I ain't got wings"? Da kann man was machen! Wir beginnen mit kleinen Fliegern aus Papier und  Pappe, bauen Deltagleiter und Nurflügler oder auch ein "richtiges" Segelflugmodell aus Balsaholz. Mit etwas Anleitung (von einem richtigen Piloten ;-) und ganz viel Experimentierfreude nähern wir uns der hohen Kunst des Flugzeugbaus, erproben verschiedene Konzepte - und lassen einfach alles fliegen, was fliegt! Zum Abschluss gibt es einen kleinen Wettbewerb am Hausberg. Wer fliegt am längsten, am weitesten, am schönsten?

Anmeldung via E-Mail an werk-zeit@web.de 


Pecherleiter / Anlegeleiter (mit bernhard kaiser)

Arbeiten mit Handsäge, Hobel, Ziehmesser, Zapfenschneider und Konusbohrer - 8 Std. - 120 € zzgl. Materialkosten

Aus Fichtenholmen und Dirndlsprossen baut sich jeder Teilnehmer entweder eine traditionelle Pecherleiter oder eine gerade Anlegeleiter mit 5-8 Sprossen. Bei gutem Wetter findet der Kurs auf dem alten Pecherhof von Bernhard Kaiser statt (Waidmannsbach 25, Waidmannsfeld), bei Schlechtwetter in der Alten Drahtzieherei (Vorderbruck 5, Gutenstein). Im Grundpreis von 120 € sind ein warmes Mittagessen und Getränke enthalten, dazu kommen ggf. Materialkosten von 20 € pro Leitersprosse. Leitertyp und -länge bitte bei der Anmeldung telefonisch mit Bernhard (Tel. 02632 8451) oder mit mir (Tel. 0650 9400860) abstimmen.


Ulmer Hocker - Zinken Fräsen

Arbeiten mit Kappsäge, Oberfräse und verschied. Zinkenfräsvorrichtungen - 8 Std. - max.4 Pers. - 200 € inkl. Material

"Drei Bretter und ein Besenstiel" - so beschrieb der Bauhaus-Architekt Max Bill seinen zeit- und schnörkellosen Entwurf. Einfach und robust, kann der "Ulmer Hocker" u.a. als Sitz, Beistelltisch, Regalelement und Tragehilfe verwendet werden. Das Original ist 39,5 cm breit, 44 cm hoch und 29,5 cm tief. Sitz und Seitenwände waren ursprünglich aus Fichte gebaut. Wir nehmen dafür Birken- oder Kiefernholz und verbinden die Flächen mit geraden Fingerzinken (wie im Original) oder halbverdeckten Schwalbenschwanzzinken (siehe oben). Beide Formen erstellen wir mit Hilfe spezieller Vorrichtungen, die zum Teil selbst gebaut sind. Kleine Variationen sind möglich. Anmeldung: E-Mail an werk-zeit@web.de 


Tisch- und sessel-Restauration

Eigene Projekte, nach Absprache - 8 Std. - max. 4 Pers. - 130 € zzgl. Materialkosten

Hast du einen Lieblingstisch oder -sessel, der vielleicht nicht mehr ganz so schön anzusehen, aber viel zu schade zum Wegwerfen ist? Nach persönlicher Absprache kannst du in diesem Workshop deinen mitgebrachten Tisch, Hocker, Sessel oder ein anderes Möbelstück aus Massivholz (kein Furnier) fachgerecht aufarbeiten, abschleifen und mit natürlichem Hartöl neu versiegeln. Anmeldung: E-Mail an werk-zeit@web.de 



Werkbank bauen (bUDDY-wORKSHOP für zwei)

Meine eigene, massive Hobelbank - 16 Std. - 2 Personen, 2 Werkbänke - je 590 € inkl. Materialkosten

Hast du einen guten Freund, eine gute Freundin, eine Lieblingstante oder einen coolen Opa, der/die Lust hat, an einem Wochenende mit dir zwei professionelle Werkbänke zu bauen? Die (zweigeteilte) Arbeitsplatte im Format 180 x 60 cm und das (zerlegbare) Untergestell gestalten wir aus 70 mm starkem, harten und schweren Schwarzföhrenholz aus der Region. Zur Grundkonstruktion gehört ein Standard-Lochraster, was dir die Möglichkeit bietet, praktische Einspannhilfen zu verwenden, die du dir entweder selber baust oder einfach dazukaufst. So kannst du deine Werkstücke zum Schleifen, Stemmen oder Bohren später schnell und sicher auf der Bank fixieren. Die oben beschriebene Grundkonstruktion lässt sich durch zusätzliche Elemente erweitern: Brauchst du vielleicht noch eine Schublade, eine klassische "Vorderzange" oder ein Ablagefach für dein Werkzeug? Nach Absprache ist einiges möglich, ich helfe dir gern!

Info und Anmeldung: E-Mail an werk-zeit@web.de 


SCHALE SCHNITZEN

Arbeiten mit Dechsel, Hammer, Hohlbeitel, Schäl- und Schnitzmesser - 7 Std. - max. 4 Pers. - 130 € inkl. Materialkosten

In diesem Workshop gestaltest du eine Schale in deinem eigenen Design aus dem vollem Holz (Birke, Erle, Weide, Zirbe) - nur mit deinen eigenen Händen und einigen wenigen, einfachen Handwerkzeugen. Nach alter Tradition arbeiten wir u.a. mit frisch geschlagenem, sog. „Grünholz“ - es lässt sich wunderbar bearbeiten und hat eine unvergleichliche Haptik. Im Gegensatz zum Drechseln sind beim Schnitzen auch ovale Formen möglich: Wenn du dich ganz auf das Material einlässt, seine Eigenarten erspürst und respektierst, sind deiner Gestaltungsfreude kaum Grenzen gesetzt. Und das vielleicht Schönste dabei ist: "When the hands are busy, the mind is quiet!"


Den Abschied fein gestalten (EIN GEMEINSCHAFTSPROJEKT)

"Solange der Sarg passt, mache ich keine Diät." (Britta Lucht)

Verbundenheit, handfestes Tun, Wertschätzung, Worte und Schönes schenken, dem Eigenen, dem Ande­ren und dem Wesent­lichen nachspüren. Alles dieses (und noch viel mehr) hat mit dem Abschied zu tun und darf mitten im Leben seinen Ort, seine Zeit und seine Gestalt finden. Auf drei verschiedenen Wegen wollen wir uns gedank­lich und prak­tisch der persönlichen Gestaltung des Lebensendes zuwenden. Unter fachkundiger Anleitung kann eine eigene Trauerrede geschrieben, ein Schmuckstück gestaltet oder ein Sarg gebaut werden. Dazwischen laden zauber­hafte  Wälder, Wiesen und Berge rund um Gutenstein zum Gehen und Verweilen ein.

 

Worte für mein Ende. Maria Eilers, freie Autorin (3 x 3 Std.)

Die eigene Beerdigung, die eigene Trauerfeier ist ein hoch persönlicher Moment am Ende des eigenen Lebens. In einer selbst formulierten Trauerrede kann das in Worte gekleidet werden, was das eigene Leben, Lieben, Denken und Glauben ausgemacht hat. Darüber hinaus kann auch etwas mitgeteilt werden, was der Familie, den Freunden und Weg­begleitern Trost schenken kann auf dem Weg der Trauer.

In diesem Workshop werden vielleicht keine fertigen Trauerreden entstehen, aber es wird über das Besondere des autobiografischen Schreibens und insbesondere über das Besondere des Verfassens einer eigenen Trauerrede gesprochen. Was macht dieses „Genre“ aus? Welches Konzept passt zu mir? Zudem werden Ideen und kleine Schreibübungen für Anfang, Aufbau und Ende der Rede und ganz pragmatische Hinweise zum Ablauf einer Trauerfeier gegeben.

Einen Schatz bewahren. Alexandra Kusch, Goldschmiedin und Metallgestalterin (3 x 3 Std.)

Ein Schatz ist etwas sehr Wertvolles. Zum Beispiel ein Mensch, der mir am Herzen liegt. Bewahren bedeu­tet: Etwas aufheben, beschützen, in Erinnerung be­halten. Wir sind heute immer mehr weltweit unter­wegs, beruflich wie privat. In diesem Unter­wegssein brauchen wir „Orte“, an denen wir mit unseren Lieben verbunden sind. Möchtest du deinem Abschied und deiner Verbundenheit eine persönliche Form geben, ein Schmuck­stück für dich oder für eine andere Person gestalten? Vielleicht weil dein Kind aus dem Haus geht, die beste Freun­din ans andere Ende der Welt zieht, dein Partner in einer anderen Stadt lebt, ein geliebter Mensch oder ein vertrautes Tier gestorben ist? In dieses Erinnerungsstück kannst du persön­liche Worte, eine Locke oder Asche ein­arbeiten. Du kannst auch eigene Stücke aus Gold oder Silber mitbringen, daraus ein neues Schmuck­­stück anfertigen und so deinen Schatz bewahren.

Einen Sarg bauen. Michael Löhrmann, Holzgestalter

So viel Angst überall: Angst vor Krankheit, Angst vor dem Tod. Für viele ist das Thema tabu, sie wollen damit nichts zu tun haben. Aber Menschen sterben nun einmal! Was passiert dann? „Wir nehmen ihnen alles ab“, versprechen einige Bestatter. Ist das eine gute Lösung? Oder eher ein Teil des Problems?

Der Tod gehört zum Leben, er gehört zu mir. Wie gehe ich damit um? Wie können wir bewusst und persönlich Abschied nehmen? Wenn ich einen Sarg baue, für mich selber oder für einen geliebten Menschen, nehme ich die Dinge selber in die Hand, lerne auf diese Weise vielleicht auch etwas von dem zu "begreifen", was ich sonst nicht "fassen" kann. Sich bewegen, ins Tun kommen hilft dabei immer: Wir werden Maß nehmen, einen Entwurf machen, Bretter zuschneiden und montieren und am Ende vielleicht auch einmal Probeliegen. Nein, hier geht es nicht darum, makabre Späßchen zu machen. Eher eine Erfahrung fürs Leben. Anfragen an werk-zeit@web.de